Tag 10 – Mieses Wetter und Affen (A Monkey's Wedding)
Published by Evita Bley on Apr 22 2016

Nach dem Ausschlafen fährt Jeanine zur Uni und Martin und ich entscheiden aufgrund des miesen Wetters, dass wir heute nochmal in die Mall gehen. Dort essen wir wirklich gut bei einem italienischen Restaurant.

Danach noch kurz ein bisschen was einkaufen etc. und auf geht’s zu Monkey Town. Das ist gar nicht so einfach … wenn man sich hier nicht auskennt, passiert es schnell, dass man plötzlich auf Straßen ist, die man vielleicht als Tourist eher meiden sollte. Das Navi lenkt uns also eher ungut und wir befinden uns mitten in einem nun sagen wir schwierigen Gebiet. Man sollte dort besser nicht anhalten, haben wir auch nur sehr kurz gemacht, um zu wissen, wo wir eigentlich plötzlich sind. Nach ca. 20 Minuten mehr Fahrt als geplant kommen wir letztendlich doch bei den Affen an.

Vorweg kann ich schon sagen, dass es für mich einer der nicht so schönen Ausflüge ist. Meinem Bauch geht es gerade nicht so gut und das Wetter ist wirklich nicht schön und die Stimmung heute ist irgendwie bisschen komisch. Ich dachte, vielleicht heitern die Affen mich auf. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass auch diese eher aggressiv gestimmt waren in ihren, wie ich finde, zu kleinen Käfigen.

Aber lassen wir das mal weg. Es ist schon witzig, wie die kleinen Tierchen uns und sich mit Dingen bewerfen, sie über uns rumlaufen und uns anmeckern. Es gibt wirklich viele verschiedene Sorten von Äffchen und groooßen Schimpansen. Ein bisschen befremdlich ist es schon, wenn sich ein Schimpanse hinter die „Besucherscheibe“ setzt, mit verschränkten Armen sich aufstützt und einen ansieht.

Lustig sind die Kakadus gleich am Anfang. Sie können sehr gut „hello“ and „byebye“ sagen und wiederholen es immer wieder. Dass direkt daneben zwei große Pfauen sitzen ohne Umzäunung macht dann doch etwas nervös. Viel schlimmer fand ich allerdings die mehr oder weniger frei rumlaufenden Emus. Die sind schon mächtig groß, Dinosaurier halt irgendwie.

Langsam wird es Zeit wieder nach Hause zu fahren. Den Heimweg finden wir diesmal ganz ohne Probleme. Zu Hause ist ausruhen angesagt und später spielen wir noch „30 seconds“, ähnlich wie „Tabu“ und danach „Keep Talking And Nobody Explodes“. Also zwei Spiele, bei denen Martin und ich unser Englisch trainieren können und Jeanine und Sewis üben ihr Deutsch. Wieder ein lustiger Abend, halt wie immer. Mit dem Wetter das üben wir noch … Morgen wird es richtig windig.


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